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Grundlagen für ein nachhaltiges Steinwildmanagement

Interreg-Kleinprojekt stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Terra Raetica

Mit dem Interreg-Kleinprojekt „Nachhaltiges Steinwildmanagement in der Region Terra Raetica“ wurden wichtige Grundlagen für die länderübergreifende Erfassung und Beobachtung von Steinwildbeständen geschaffen. Ziel war es, Daten zu Bestandsentwicklung, Bestandsstruktur und Lebensraumnutzung systematisch zu erfassen und vergleichbar zu machen.

Steinböcke im Naturpark Kaunergrat

Das Projekt widmete sich der Erhebung des aktuellen Zustands der Steinwildbestände in der Region Terra Raetica. Hierfür wurden relevante wildbiologische und wildökologische Daten länder- und talübergreifend gesammelt und ausgewertet.

Ein Schwerpunkt lag auf groß angelegten Steinwildzählungen, die erstmals eine gemeinsame Betrachtung der Bestände über Verwaltungs- und Landesgrenzen hinweg ermöglichten. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für zukünftige Managementmaßnahmen und eine nachhaltige Entwicklung der Steinwildpopulationen.

Darüber hinaus wurde der Aufbau eines einheitlichen und vergleichbaren Monitoringsystems vorbereitet. Dieses orientiert sich am Vorbild des Schweizer Nationalparks und soll langfristig eine standardisierte Beobachtung der Steinwildbestände in der gesamten Terra Raetica ermöglichen.

Das Projekt leistete damit einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und zum langfristigen Schutz des Steinwildes im Alpenraum.