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Genetische Vielfalt und Gesundheit des Steinwildes

Interreg-Projekt stärkt die grenzüberschreitende Forschung in der Terra Raetica

Mit dem Interreg-Projekt „Genetik und Gesundheitszustand des Steinwildes in der Terra Raetica“ wird die wissenschaftliche Grundlage für den langfristigen Erhalt gesunder und genetisch vielfältiger Steinwildbestände weiter ausgebaut.

PA_Foto_Archiv Steinbockzentrum

Der Tiroler Jägerverband hat in den vergangenen Jahren die genetische Struktur der Tiroler Steinwildkolonien umfassend untersucht und eine Studie zu Maßnahmen zur Verringerung von Inzucht sowie zur Förderung der genetischen Vielfalt abgeschlossen. Im Rahmen des neuen Projekts werden nun auch auf Südtiroler Seite genetische Analysen durchgeführt, um bestehende Wissenslücken zu schließen und ein grenzüberschreitendes Gesamtbild der Steinwildpopulationen zu erhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung des Gesundheitszustandes des Steinwildes. Dazu werden Proben von erlegten oder verendet aufgefundenen Tieren systematisch untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und die langfristige Entwicklung der Bestände besser beurteilen zu können.

Das Projekt läuft vom 1. Mai 2025 bis zum 31. Dezember 2027 und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung und zum Schutz des Steinwildes in der Terra Raetica.

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Endbericht-Interreg-Kleinprojekt-2020

Der Abschlussbericht fasst die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse des Interreg-Projekts zusammen und steht hier zum Download bereit.